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TU Berlin

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Hochdruck-Stoßrohr

Die Zündverzugszeit ist ein wichtiger Parameter für die Beschreibung von Verbrennungsprozessen, welche auf dem Prinzip der Selbstzündung basieren. Diese Zündverzugszeit lässt sich in dem Stoßrohr messen. Das Edelstahlrohr ist durch eine Aluminium Membran in eine 6 Meter lange Treiberssektion und eine 6 Meter lange Testsektion unterteilt. Nach Platzen der Membran läuft eine Stoßwelle durch das Rohr und entzündet des Testgas bei der Reflexion am geschlossenen Ende. Mit Drucksensoren und Photomultipliern kann die Zündverzugszeit bestimmt werden. Die Anlage hat folgende Kennwerte:

  • Drücke bis 400 bar
  • Vorheiztemperatur 200°C
  • Länge 13 m
  • Schnelle Datenerfassung (10 MHz)

Sphärische Hochdruck-Brennkammer

Die laminare Brenngeschwindigkeit ist eine wichtige grundlegende, verbrennungstechnische Kenngröße von Brennstoffen, welche von den thermophysikalischen Eigenschaften, den Prozessbedingungen und der spezifischen Chemie der Brennstoffe abhängt. Vor allem die experimentelle Bestimmung unter maschinenrelevanten Drücken ist sehr anspruchsvoll und Gegenstand aktueller Grundlagenforschung.

Die sphärische Hochdruckbrennkammer aus Edelstahl hat mehrere optische Zugänge, wodurch die im Zentrum der Kammer gezündete Flamme beobachtet werden kann. Die Flammenausbreitung wird mit Hilfe von Hochgeschwindigkeitskameras gefilmt.

Die Anlage hat folgende Parameter:

  • Drücke bis 200 bar
  • Vorheiztemperatur 200°C
  • Volumen der Brennkammer 15 l
  • Schnelle Datenerfassung 10 MHz
  • Chemilumineszenzmessung mit Hochgeschwindigkeits-OH-Kamera
  • Schlierenaufbau zur Messung der Flammenausbreitungsgeschwindigkeit

Detonationswellenprüfstand

Zusatzinformationen / Extras

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